Modische Herbst Must-haves

Herbst Must-Haves, die Du unbedingt haben solltest

Man muss definitiv nicht jedem Trend hinterherlaufen, aber manchmal gibt es doch neue Trends, die das Herz höher schlagen lassen und denen man unbedingt nachgehen möchte.

Doch welche Must-Haves sind diesen Herbst überhaupt angesagt? Gibt es bestimmte Kleidungstücke oder Accessoires, die immer trendy sind und nie aus der Mode gehen?

Hier sind acht Must-Haves für den Herbst, die Du unbedingt in Deinem Kleiderschrank haben solltest:

  1. Kunstlederjacken

Kunstlederjacken sind gerade deswegen so angesagt, weil man sie bei warmen aber auch kalten Herbsttagen tragen kann. Entweder mit einem dicken Pulli darunter, wenn es schon kühler draußen ist oder eben mit einem lässigen T-Shirt, wenn die Temperaturen noch sommerlich sind. Mit einer Lederjacke ist man immer angezogen und man kann sie vielseitig kombinieren.

  1. Boots

Irgendwann ist es dann noch zu kalt für die Sandalen und natürlich noch zu warm für dicke Schneestiefel. Deswegen sind Boots ein absolutes Herbst Must-Have! Schwarze, braune oder graue Boots sind besonders angesagt und man kann sie perfekt zu Röcken tragen aber auch mit einer ganz normalen Skinny Jeans kombinieren. Aufgepasst: Besonders glänzende Boots in schwarz und silber sind diesen Herbst im Trend!

  1. Große Tücher und Schals

Mit einem großen Schal wird man sicherlich nicht frieren und man sieht auch noch super gekleidet aus, wenn man über dem Pulli oder der Jacke ein großes Tuch trägt. Kuschlige und warme Schals kann man immer gebrauchen, vor allem wenn das Wetter regnerisch und kalt ist! Karo-Schals oder Tücher mit Streifen sind besonders gefragt! Außerdem kann man mit einem bunten Schal jedes langweilige Outfit aufpeppen.

  1. Rollkragenpullover

Wer nicht so auf dicke und warme Schals steht, der ist mit einem schicken Rollkragenpullover auch gut bedient. Man kann sich den Schal sparen, da der Kragen hoch am Hals sitzt, wärmt und zudem auch noch total modisch aussieht. Nudefarbene Rollkragenpullover sind besonders angefragt, aber auch schwarze und graue Pullis gehen nicht aus der Mode.

  1. Karierte Blusen und Hemden

Diesen Herbst geht gar nichts ohne Karo-Blusen oder Hemden. Das karierte Muster sieht nicht nur cool und lässig aus, sondern lässt sich mit vielen Teilen einfach kombinieren. Egal ob zu einer engen, blauen Jeans oder einem weiten Skater-Rock, Karo-Blusen passen zu fast Allem!

  1. Große Cardigans

Ganz ehrlich, große Cardigans sehen nicht nur toll aus, sie sind auch noch super gemütlich. Man zieht sich einfach einen Cardigan über sein T-Shirt und schon ist man perfekt gekleidet! Sowohl kurze, also auch lange Cardigans sind dieses Jahr modern. Egal welche Farbe oder welches Muster, dieser Trend wird so schnell nicht aus der Mode gehen.

  1. Samt Kleider und Röcke

Samt ist dieses Jahr besonders angefragt. Gerade im Herbst gibt es tolle Samt-Kleidungsstücke, wie Kleider oder Röcke. Schwarze oder dunkelrote Samtkleider sehen elegant und stilvoll aus, aber auch dunkelblaue, enganliegende Röcke können der Hingucker des Tages sein!

  1. Mützen, Stirnbänder, Hüte und Stulpen

Natürlich dürfen die perfekten Accessoires zu einem Herbst-Outfit nicht fehlen. Wer gerne dicke Strumpfhosen und Röcke anzieht, der sollte zu Stulpen greifen. Diese wärmen das Bein und sehen zudem noch modisch aus.

Im Herbst kann es ganz schön windig sein, da sind Mützen und Stirnbänder die perfekten Accessoires, um keine kalten

Ohren zu bekommen! Außerdem sehen sie trendy und modern aus, egal ob in einfarbig oder in bunt mit tollen Mustern.

Auch Hüte kann man ganz klassisch zu einer blauen Jeans und einem weißen Hemd kombinieren aber auch zu einem rockigen, ausgefallenen Outfit. Besonders schwarze Hüte sind diesen Herbst angesagt.

10 Tipps: So findest du deinen eigenen Modestil

Auf dem Weg zum eigenen Modestil – Mit diesen 10 Tipps gelingt´s

Den eigenen Modestil zu finden ist gar nicht so leicht. Immer neue Trends, die ein oder andere Problemzone und ständig wechselnde Modevorbilder lassen uns am eigenen Kleiderschrank verzweifeln. Das muss aber nicht mehr sein. Wir verraten Ihnen die 10 besten Tipps, wie Sie modisch mithalten können und dennoch Ihren eigenen Stil finden.

Tipp 1.: Lassen Sie sich inspirieren

Wenn Sie Ihren eigenen Modestil finden möchten, sollten Sie sich zunächst die richtige Modeinspiration suchen. Egal ob in Styling-Magazinen, im Internet oder auf Fashionblogs, holen Sie sich Ideen von anderen Modebegeisterten und finden Sie so heraus, welcher Look für Sie in Frage kommen könnte.

Tipp 2.: Welche Schnitte, Farben und Outfits sprechen Sie an und warum?

Haben Sie sich erstmal aktuellen Modetrends geöffnet und sich von anderen inspirieren lassen, folgt der nächste Schritt. Denken Sie über folgendes nach: Warum finden Sie einen Look besonders schön? Sind es die Farben, der Schnitt oder vielleicht die Accessoires? Was könnte der Grund sein, dass Sie immer wieder bei demselben Look hängenbleiben? Legen Sie sich eine Liste an, auf der Sie notieren, welche Kleidungsstücke, Farben usw. Ihnen immer wieder ins Auge fallen.

Tipp 3.: Erstellen Sie ein Moodboard

Bei einem Moodboard handelt es sich um eine Bilder-Collage. Kleben Sie kleine Bilder aus Katalogen, Magazinen oder auch dem Internet aus, um sich daran zu erinnern, in welche Richtung Ihr neuer Look gehen soll. Fehlkäufe gehören so der Vergangenheit an.

Tipp 4.: Misten Sie Ihren Kleiderschrank aus

Möchten Sie Ihren Style wirklich ändern, müssen Sie sich von Altlasten trennen. Alles, was Sie seit einem Jahr nicht mehr angehabt haben, wandert in die Kleiderspende. Gehen Sie dabei möglichst genau vor, denn nur so schaffen Sie Platz für Ihren neuen Modestil.

Tipp 5.: Welche Farbe steht Ihnen?

Wenn Sie nicht wissen welche Farben zu Ihnen passen, können Sie im Internet einen Farbtyptest machen. Geben Sie einfach Haut-, Augen- sowie Haarfarbe ein und schon wissen Sie, welche Farbgruppen Ihnen ein frisches Aussehen verleihen und von welcher Sie lieber die Finger lassen sollten.

Tipp 6.: Die richtige Styling-Dosis für Ihre Persönlichkeit

Auf der Suche nach Ihrem eigenen Modestil ist es wichtig, Ihre Lieblingsstücke zu integrieren. Versuchen Sie diese neu zu entdecken und zum Beispiel Ihr Lieblings-Streifenshirt mit einem Plisseerock zu kombinieren. Auf diese Weise werden Sie sich in Ihrem neuen Look wohlfühlen und sich nicht verkleidet vorkommen.

Tipp 7.: Geben Sie sich und Ihrem Kleiderschrank Zeit

Wie bereits erwähnt ist es nicht einfach, den eigenen Modestil zu finden. Zudem kann es sehr teuer sein, wenn Sie sich komplett neu einkleiden möchten. Gehen Sie lieber Schritt für Schritt vor und investieren Sie zunächst in hochwertige Basistücke.

Tipp 8.: Accessoires dürfen nicht fehlen

Accessoires sind der Schlüssel zum perfekten Look. Egal ob verspielt, elegant oder cool: Tücher, Schmuck oder Sonnenbrillen gehören dazu. Auch Schuhe und Taschen runden jeden noch so einfachen Look perfekt ab. Vor allem bei Basicteilen in schlichten Farben sind Accessoires daher unerlässlich.

Tipp 9.: Freunde helfen auch in dieser Lebenslage

Vielleicht haben Sie ja eine Freundin, die Sie schon immer um Ihren Stil beneidet haben? Fragen Sie diese einfach um Hilfe. Außerdem geht doch nichts über eine gemeinsame Shoppingtour, bei der sie beide Ihren Stil gemeinsam entdecken können.

Tipp 10.: Greifen Sie zur richtigen Größe

Machen Sie bitte nicht den Fehler und quetschen Sie sich in zu kleine Größen. Je nach Marke können die Größenangaben stark variieren und Sie sollten sich daher nicht auf diese verlassen. Probieren Sie die Teile an, achten Sie darauf, dass Sie richtig sitzen und wenn Sie die Größe allzu sehr stört, schneiden Sie einfach das Etikett heraus.

 

Wenn Sie diese Tipps befolgen, wird Sie bald schon jeder um Ihren tollen Modestil beneiden.

 

Getting Ready For Holiday Season: Die schönsten Bademode Trends 2017

Der schönsten Bademoden für den Strandurlaub 2017

Die Urlaubssaison steht kurz bevor und die Bikinis werden wieder aus dem Schrank geholt. Doch was ist dieses Jahr eigentlich in?

Hier sind ein paar Tipps um am Strand mit den neuesten Trends aufzufallen.

Bei Frauen sind Pastelltöne wieder angesagt während bei Männern Blau dominiert. Die Muster sind bei allen Bademoden schlicht bis hin zu Unifarben und lenken damit nicht von kleinen Details bei den Modellen ab. Mit der richtigen Bademode am Strand zu überzeugen fällt in diesem Jahr nicht schwer. Hier werden einige neue Styles vorgestellt um bei der Wahl des richtigen Outfits zu helfen.

1. High-Neck Bikinis

Dieser Bikini ist schon aus dem letzten Sommer bekannt, hat aber dieses Jahr noch mehr zu bieten. Sportlich, sexy, elegant – er ist alles in einem und in jedem Fall voll im Trend. Mit dem High-Neck ist er ideal für jegliche Aktivität am Strand, von schwimmen über Sonnenbaden bis hin zum Beachball, man ist in jedem Fall perfekt dafür vorbereitet.

2. Off-Shoulder-Oberteile

Der feminine und romantische Off-Shoulder Look hat es jetzt auch an den Strand geschafft. Dabei gibt es die Oberteile bei Badeanzügen und Bikinis, ist jedoch bei den Bikinis beliebter. Diese trendy Strandmode sollte dieses Jahr in keinem Kleiderschrank fehlen. Er ist ideal zum Sonnen und Baden, besonders für diejenigen, die sich dabei luxuriös fühlen wollen. Dieser Trend hat einen Hauch von Glamour und der High-Society.

3. Volants

Volants geben jedem schlichten Kleidungsstück das besondere etwas. Kein Wunder, dass sie dieses Jahr auch auf den Bikinis und Badeanzügen zu finden sind. Mit diesem kleinen Detail werden die Pastellfarben und schlichten Muster interessant. Volants geben der Bademode etwas verspieltes,verjüngendes und gleichzeitig trendiges. Es steht vielen Figuren, da es an den richtigen Stellen Kaschieren und andere Stellen betonen kann.

4. Häkel-Bikinis

Nach dem Erfolg vom letzten Jahr gibt es die Strickware jetzt noch in mehr Farben, Formen und Mustern. Ein muss in jedem stylischen Sommerurlaub und eine Bademode zum wohlfühlen. Wer bis jetzt noch nichts von diesem Trend mitbekommen hat oder noch an der Praktikabilität zweifelt dem soll gesagt sein: ausprobieren lohnt sich! Diese Bikinis sind sehr bequem und trotz der Häkelstruktur komplett blickdicht.

5. Trägerlos

Seit letztem Jahr sind auch die Badeanzüge wieder modern. In diesem Jahr besonders, wenn sie nicht ganz traditionell sind, wie zum Beispiel die trägerlose Variante. Es liegt schon in der Alltagkleidung im Trend und hat es jetzt auch in die Bademode geschafft. Die trägerlose Variante zeigt ein schönes Dekolleté welches am Strand perfekt zur Geltung kommen kann.

6. Herren

Bei den Herren heißt es wieder weniger ist mehr und je schlichter desto besser. Einfache Formen, einfache Muster und Farben bestimmen dieses Jahr die Badeshorts. Ob lang, sportlich und eng anliegend oder doch wieder zurück zur traditionellen Badehose ist dabei jedem selber überlassen. Auch die klassische Badeshorts mit etwas Bewegungsfreiheit und knielang ist wieder angesagt, aber auch hier gilt nicht zu bunt und einfache Muster.

Bei den Männern steht der Sport wieder im Vordergrund. Egal welches Modell, die Schnitte sind wieder etwas enger, die Farben wieder klassisch und gedeckt und die Muster werden von dicken Balken und großen Formen dominiert.

Diese Übersicht über die Trends in der Bademode im Sommer 2017 soll helfen sich für einen Style zu entscheiden. Dabei gilt: keine auffälligen Muster, schlichte Schnitte mit eventuell einem Detail und einfache Farben in Pastell für Frauen und in Blau oder gedeckt für Männer. Egal auf was die Wahl fällt, wenn diese einfachen Grundregeln befolgt werden, kann in diesem Sommer nichts schief laufen. Mut zur Einfachheit wird diesen Sommer mit einem trendigen Outfit belohnt.

 

Trendreport: Die schönsten Sommerkleider 2017

Die aktuellen Trends der Sommerkleider 2017

Ob tiefer Rückenausschnitt, Off-Shoulder oder ein Kleid aus feiner Spitze, egal ob kurz oder lang. Der Sommer 2017 zeigt sich auch dieses Jahr mit wunderschönen Kleidern, von denen ich Euch in diesem Beitrag ein paar Highlights vorstellen möchte.

Tiefe Rückenausschnitte

Während 2016 oft bei Models und Fashionistas die beliebten Off-Shoulder Kleider gesichtet wurden, fallen im Sommer 2017 besonders Backless-dresses unter die Must-haves. Diese rückenfreien Kleider betonen den Rücken auf unterschiedlichste Weise. Es gibt sie mit tiefen, aber auch mit hohem Ausschnitt, mit Bändern überkreuzt oder ganz schlicht in der Wasserfall-Optik.

Doch wie trägt man nun am besten ein Kleid mit solch einem Rückenausschnitt? Ein absolutes Tabu sind Büstenhalter, die hervorblitzen. Der Idealfall ist ganz auf eine Stütze zu verzichten, doch wer dies nicht möchte, kann entweder Klebestreifen oder einen selbstklebenden BH verwenden. Auch schöne Bikini-Oberteile dürfen selbstverständlich genutzt werden.

Die Backless-Kleider verdienen es diesen Sommer ausgiebig getragen zu werden, denn sie sind ein echter Hingucker.

Off-Shoulder Kleider

Dieser Trend unter den Sommerkleidern war bereits 2016 absolut angesagt. Nun lässt er sich 2017 genauso wenig aus dem Kleiderschrank wegdenken. Egal ob lang oder kurz, diese Kleider betonen die freiliegenden Schultern und zaubern jeder Dame einen wunderschönen Ausschnitt. Dazu die Haare hochgesteckt, wirken diese Kleider noch bezaubernder. Es gibt sie im Freizeitlook, aber auch für festliche Aktivitäten, wenn es etwas schicker sein soll.

Auch hier soll betont werden keinesfalls einen Büstenhalter mit Trägern zu verwenden, sondern diesen entweder ohne Träger oder wie bei den Backless-Kleidern eine selbstklebende Stütze zu tragen.

Diese Off-Shoulder Kleider dürfen auch 2017 in keinem Kleiderschrank fehlen.

Kleider aus Spitze

Kleider mit Spitze wirken nicht nur elegant, sondern zugleich auch sexy. Durch das leichte Hervorblitzen der Haut unter der Spitze, verleiht dieser Trend keinesfalls ein billiges Auftreten, sondern mehr ein positives Stimulieren der Fantasie. Zum abendlichen Anlass empfiehlt sich ein langes Spitzenkleid auszuwählen, wobei über den Tag verteilt eine kurze Spitze an den Beinen passend erscheint. Diese Art von Kleidern können übrigens nicht nur im Sommer getragen werden, sondern über das ganze Jahr verteilt und kommen somit nie aus der Mode.

Dennoch ist wichtig unter Spitzenkleider einen Büstenhalter zu tragen, der dem Farbton des Kleides entspricht.

Volant-Kleider

Diese Kleider liegen seit den 70er Jahren im Trend und sind somit treue Modebegleiter in unseren Kleiderschränken. Ob V-Ausschnitt, schulterfrei, als Mini oder lang, diese Kleider sind für den Sommer 2017 unverzichtbar. Durch ihre spielerische Note ziehen sie alle Blicke auf sich und sind daher für jede Gelegenheit geeignet. Volant-Kleider wirken nicht nur leicht verspielt, sondern auch sexy im Sommerwind.

Natürlich können diese Art von Kleidern auch seriös mit blickdichter Strumpfhose im Büro getragen werden.

Auch hier zeigt sich ein weiterer Trend, der im Sommer 2017 nicht fehlen darf.

Das Babydoll-Kleid

Eines der Klassiker überhaupt: Das Babydoll-Kleid. Angefangen hat dieser Trend in den 90er Jahren und hat sich bis heute bewährt. Der Trendsetter und Modeikone Marc Jacobs hat dem Babydoll für den Sommer 2017 einen neuen Look verpasst. Das Kleid wird extrem kurz getragen und dazu mit Plateauschuhen kombiniert. Auch hier ein echter Hingucker, der auf keiner Sommerparty fehlen darf und 2017 zu dem Trend überhaupt gewählt wurde. Damit macht ihr keinen Fehler und Euer Outfit wird sicherlich auch nach der Feier noch in Erinnerung bleiben.

Shopping: Designer Summer Sale

Haute Couture: Prada, Gucci oder Hermès – muss das sein?

Die große weite Welt

Ich war letztens auf dem Ku’damm shoppen und wagte mich in die Flagship Stores der großen Designer. Statt H & M (Hennes und Mauritz), Zara, Pimkie, Vero Moda oder s.Oliver wollte ich einmal hautnah erleben, wie es ist, wenn man in Designerläden einkauft. Die prächtigen Logos, oft in Gold, die über der Tür prangen, wirken teils anheimelnd, anziehend, teils einschüchternd. Ist Haute Couture nicht etwas für die Reichen und Schönen?

Braucht man diesen teuren Fummel eigentlich in seinem normalen Alltag, für Büro, Spielplatz oder Theater? Am ehesten würde man High Fashion Mode wahrscheinlich tragen, wenn man sich mal richtig schick machen möchte, wenn man in die Oper, ins Musical oder ins Theater geht. Außerdem gibt es auch nicht in allen Städten, Läden von Yves Saint Laurent, Philipp Plein, Jill Sander, Karl Lagerfeld, Chanel, Versace und wie sie alle heißen.

Luxus-Label

Vielleicht sind die Couturiers, die es inzwischen auch schon etwas länger gibt, sogar schon überholt. Die Geschichte der großen Designer reicht teilweise bis ins letzte Jahrhundert… Gelten Frauen, die sich derartig auf Marken fixieren, nicht auch als Fashion Victims. Ist es legitim, drei- oder vierstellige Summen für ein paar Kleider auszugeben. Bekommt man davon nicht ein schlechtes Gewissen, wenn man weiß, dass in Afrika Kinder verhungernd und man selbst trägt einen 4000 Euro Fetzen. Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Generell sind die Haute Couture Labels auch eher die Domäne von reichen Unternehmergattinnen, Schauspielerinnen, Sängerinnen, Popstars und Neureichen.

Was bringen Luxusmarken

Wenn man als normale Person zum Beispiel am Kurfürstendamm einkauft, kann das zunächst irritieren, obwohl dank Sendungen wie „Shopping Queen“ und „Germany’s next Topmodel“ viele Frauen modisch aufs Ganze gehen. Viele haben gar kein Problem damit, Accessoires von Dolce und Gabbana oder Valentino zu kaufen. Das Kaufen von Klamotten ist etwas persönliches, Einkaufen von Bekleidung, vor allem für Frauen, wie eine Jagd. Studien haben ergeben, dass Frauen mit Einkaufen Stress abbauen. Jede möchte am liebsten die Schönste im ganzen Land sein, dafür braucht man eben tolle Kleidung. High Fashion kann man ansonsten auch in Hamburg am Neuen Wall oder in Düsseldorf auf der Königsallee kaufen. Dies sind die Top-Adressen für die ganz teure Ware.

Philipp Plein und Gucci

Wenn man bei Philipp Plein ins Geschäft geht, wird man äußerst zuvorkommend behandelt. Man bekommt eine Auswahl an teuren Kleidern, meist Abendgarderobe präsentiert und kann sie in einer extra großen, toll ausstaffierten Umkleide anprobieren. Im Moment sind goldene Ketten in, die direkt am Kleid befestigt sind und auch Kleider mit einer Schleppe. Der Verkäufer ist ungewohnt aufmerksam und wesentlich zuvorkommender als in anderen Läden. Auf dem Teppich prangt der vielsagende Satz: „Let’s misbehave“. Das sagt ja schon einiges. Wenn man dann noch bedenkt, dass Philipp Plein eigentlich Jura studiert hat, nach New York ausgewandert ist und dort plötzlich ein Vermögen mit Mode gemacht hat, kann man sich schon wundern. Er gehört eher zu den topaktuellen Designern, der jüngsten Generation. Da hat Gucci schon eine andere Historie und ein anderes Portfolio aufzuweisen. Auch hier sind die Verkäuferinnen äußerst zuvorkommend. Man bekommt was zu Trinken (Wasser oder Kaffee) angeboten. Die Kleider werden in die Kabine gebracht. Die Auswahl ist riesige. Keine anderen Kundinnen stören. Man bekommt die volle Aufmerksamkeit. Handtaschen und Schuhe werden freiwillig von der Verkäuferin gebracht, ohne, dass man nachfragen muss. In der Saison 2017 sind Volants ein Trend für die Damen. Allerdings ist auch Fakt, dass die Kleider wahnsinnig klein ausfallen. Kein Wunder, dass die meisten prominenten Frauen solche Hungerhaken sind. Auch hier haben die Designer sich gedacht, die Damen, die meine Kreationen tragen, sollten doch bitteschön recht schlank und rank sein.